Heimatverein Affalterthal e.V.  

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Jahresbericht des 1. Vorstandes für 2017

Die Dreikönigswanderung hatte leider nur 95 Teilnehmer, 26 weniger als im Vorjahr und 40 weniger als im Vorvorjahr obwohl das Wetter ideal war: Zugegeben mit minus 9 Grad etwas frisch, dafür aber 20 cm frischen Neuschnee und blendend blauen Himmel. Es gab wieder zwei Touren, eine leichte Tour geführt vom Günther und eine längere Tour geführt vom Werner. Wegen des Schnees hatten wir das Lagerfeuer beim Heinz Schüpferling seiner Obsthütte. Er half auch mit beim Standaufbau und hatte das Holz angefahren. Außerdem waren draußen dabei: Carola Vogel, Marina Beetz, Petra Müller und natürlich die Inge, die gute Seele des Ganzen. Danke für die Hilfe. Ansonsten gab es wieder Kesselfleisch und Bratwürste sowie Kaffee und Kuchen. Auch hier ist festzustellen, dass immer weniger Kesselfleisch gegessen wird. Hatten wir am Anfang noch 110 Portionen bestellt, genügen jetzt schon 50 Portionen. Von den bestellten 70 Bratwürste waren noch 10 übrig. Viele Brezen waren übrig, weil weniger Leute kamen, Krapfen konnten zu Sonderpreisen hergegeben werden. Geholfen haben wieder die Regina Löhrl mit Antje Gantz und Marina Beetz, die Carola Vogel und unsere Inge. Nicht zu vergessen die Musikerin Frau Vasold aus Forchheim, die wie immer kostenlos ein paar Lieder zum Besten gab. Außerdem halfen der Grumborchermaster Helmut Hofmann und Martin Hübschmann an der Theke. Der Lang-Schmii hat das Essen abkassiert und Heinz Bernhard Kaffee gekocht. Familie Meier aus Thuisbrunn hat wieder das Essen geliefert. Das große Problem in diesem Jahr sind die Helfer. Es wird immer schwieriger Personal zu finden. Daher wäre mein Vorschlag das Saukopfessen künftig wieder wegzulassen und nur noch die Wanderung anzubieten - wie es früher übrigens auch war. Ich nehme an, dass wir bei dieser Veranstaltung drauf gezahlt haben, weil das meiste an Essen verschenkt oder billig abgegeben werden musste, anstatt es zu verkaufen. Genaueres weiß der Kassier.

Jahresversammlung - Sie war rekordverdächtig wenig besucht. Gerade mal 16 Mitglieder waren anwesend. So wenig waren wir noch nie - im Vorjahr waren es noch immerhin 19. Ein weiteres Indiz für mich, dass kein Interesse mehr an der Vereinsarbeit besteht. Die notwendige Nachwahl ergab erwartungsgemäß nur die Bereitschaft unserer Inge Bernhardt, noch einmal den 2. Vorstand zu machen. Schriftführer wurde keiner gefunden. Protokoll und der Kassenbericht wurden genehmigt, die beiden zu Ehrenden waren nicht gekommen. Ich habe die Urkunden persönlich vorbei gebracht. Die Satzungsänderung habe ich beim Notar auf die Wege gebracht, nachdem unser Kassier das Protokoll geschrieben hatte. Carola Vogel, die bei der JHV dabei war, hat im Nachhinein ihre Mitgliedschaft zum Heimatverein unterschrieben. Damit verfügen wir aktuell über 86 Mitglieder, inkl. 11 Kerwaburschen.

Osterbrunnen -  Das Schmücken des Osterbrunnens am 7. April war dieses mal ein Highlight im Dorf. Anfangs, vielleicht weil die Inge zu früh dran war, waren wir nur zu dritt. Nach und nach kamen dann noch einige Frauen dazu und vor allem viele Kinder mit ihren Müttern, die ihre selbst gemalten Eier anbringen konnten und dafür eine Schoko-Osterhasen bekamen. Marina Beetz hatte ein paar große bemalte Eierschalen mitgebracht, die noch von Frau Abend stammten. Sie wurde oben in die Krone reindrappiert. Inge, unser Osterbrunnenbeauftragte hat ebenfalls ein großes Ei mitgebracht, auf dem Frohe Ostern stand. Es bekam seinen Platz gleich neben dem Lamm. Beim Schmücken halfen außer den genannten: Heinz Bernhardt, Heidi Förtsch, Erna Backof und Erna Hofmann und Friedel Riehlein. Die jungen Mütter standen in einer Gruppe zusammen und schauten den älteren Damen beim Schmücken zu. Beim Binden der Girlanden halfen neben der Inge mit: Heidi Förtsch, Erna Backof, Erna Hofmann, Friedel Riehlein, Inge Alisch, Marina Beetz, Claudia Deuerlein, Gertrud Vogel und Carola Vogel.

Das Johannifeuer am 24. Juni hatte das schönste Wetter, das man sich für solch ein Freiluftfest vorstellen kann. Trotzdem, das hatte es noch nie gegeben: Ein laues Lüftchen wehte zwar durch den weiß-blauen Himmel, 26 Grad Sommerwärme sorgten für gute Stimmung. Genug Getränke und Essen waren im Kühlraum. Leider: Die Brandstufe lag auf höchstem Niveau (5). Wegen der großen Trockenheit, die seit zwei Wochen herrschte, empfahl die Feuerwehr auf ein Feuer zu verzichten. So kam es zum ersten Johannifeuer ohne Feuer. Wie sich im Nachhinein herausstellte haben fast alle Orte darauf verzichtet, ein Johannifeuer zu schüren. Geholfen haben der Heinz Bernhardt und seine Frau Inge, Kassier Niki Thäter, Carola Vogel und Marina Beetz sowie unser Wanderwart Günther Beierlein. Werner Deuerlein hat den Kühlwagen gesteuert, Siegfried Dietel das Feuerwehrauto und der Posaunenchor hat mangels Feuer ein bischen länger gespielt und damit ein kleines Konzert fränkischer Volksmusik gegeben. Ihnen allen gebührt herzlicher Dank. Über das finanzielle Ergebnis kann Niki in seinem Bericht etwas sagen. Es gab wieder Aufseßer Getränke, weil diese Brauerei alle Flaschen mit wiederverschließbarem Verschluss hat, weshalb wir auf Gläser und das Aufsammeln von Flaschenkapseln verzichten können. Außerdem kostet der Kühlwagen nur 100 Euro Miete. Geärgert haben uns einige Erdwespen, die ausgerechnet auf dieser Wiese ihr Nest hatten und prompt zuerst den Niki und dann seinem Sohn in die Beine stachen.

Die Kirchweih am letzten Wochenende im Oktober wurde wieder vorbildlich von unseren zehn Kerwaburschen durchgeführt. Manuel Löhrl wurde mit Jana Hofmann Kirchweihkönig, Sturm Herwag blies die Voltaik-Lampe vom 15-Meter-Kirchweihbaum, der von den Kerwaburschen bei fast winterlichen Verhältnissen fast alleine in die Höhe gewuchtet worden ist. Die Gaiganzer Musikanten spielten am Samstag und am Sonntag, die Weisetaler am Montag früh und abends dann das „Kleeblatt“, allerdings nur mit zwei Mann. Der Heimatverein unterstütze wieder mit einem Plakat und einem Erinnerungsbild. Etwas mehr Kommunikation wäre allerdings wünschenswert gewesen: So blieb meine Anfrage an den Phillipp, ob die selber die Gaststättenerlaubnis einholen und das Mehrzweckhaus mieten oder ich agieren soll, unbeantwortet, weshalb ich auch nichts unternahm und mir dann prompt vom Bürgermeister anhören musste, dass heuer wohl keine Lebensmittelpolizei kommen könne, weil keine MZH gebucht ist. Es kam dann doch eine Mitteilung von den Kerwaburschen: 2 Wochen vorher wünschte man sich, dass ich wieder das Plakat machen soll - und dann natürlich in Rekordzeit und sofort. Ich hab ja nix anders zu tun als drauf zu warten, das einer von mir was will. Wie das künftig weitergeht, wenn die Kommunikation so schlecht bleibt, werden wir sehen.

 Euer Reinhard Löwisch